die Idee

Die Bürgerstiftung Cottbus und Region möchte gute Ideen unterstützen, damit daraus erfolgreiche Projekte werden. Sie führt Menschen zusammen, die sich aktiv als Stifter, Spender oder ehrenamtlich Tätige für eine sozial friedliche, umweltgerechte, jugend- und altenfreundliche und kulturell vielfältige Region Cottbus einsetzt. Die Aktivitäten stehen unter dem Motto: „ Gemeinsam für eine lebenswertere Stadt und ihre Region“.

Nach mehreren erfolgreich durchgeführten Projekten wendet sich die Bürgerstiftung Cottbus nun ihrem bisher größten Projekt zu: dem Wasserspielplatz im Eliaspark.

Seit 2014 ist dieser in der Cottbuser Bevölkerung einst sehr beliebte und von Kindergärten und Schulen emsig genutzte Spielplatz trocken – also ohne Wasser. Die Spielgeräte, größtenteils aus Holz, sind über die Jahre gealtert, verbraucht und nicht mehr nutzbar.

Da bis auf Weiteres keine finanziellen Mittel von Stadt und Land zur Verfügung stehen, engagiert sich die Bürgerstiftung zum Erhalt dieses wunderbaren Spielplatzes und hat im Frühjahr 2016 zur Neugestaltung und Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel aufgerufen. Gemeinsam mit vielen Helfern und Partnern wurde die Machbarkeit untersucht und eine Planung in Auftrag gegeben.

Das Ergebnis macht Mut. Bereits im Sommer 2016 war das Thema des neuen Wasserspielplatzes im Eliaspark gefunden: „Die Spree – von der Quelle bis zur Mündung“.

Hiermit wird den Kindern in heimatkundlicher Verbundenheit der Verlauf der Spree von seinen 3 Quellen in der Nähe von Bautzen über die Spremberger Talsperre durch die kreisfreie Stadt Cottbus, und den nachfolgenden Spreewald mit der Mündung in die Havel in Berlin-Spandau spielerisch nahegebracht. Ziel ist es, einen Park für Alle zu schaffen – generationenübergreifend – in dem das Thema Heimat, Cottbus, Natur und Landschaft der Lausitz aktiv erlebt, erforscht und erspielt werden kann.

Hintergrund

Cottbus richtete 1995 die erste Bundesgartenschau (BUGA) in den Neuen Bundesländern aus. 130 Millionen Mark wurden damals in die Schau investiert. 2,4 Mio. Besucher kamen in nur 164 Tagen zur BUGA 95 im Spreeauenpark.

Der neuangelegte Spreeauenpark schloss die bis dahin störende Lücke zwischen den innerstädtischen Grünanlagen und dem von dem Landschaftsarchitekten Fürst Hermann von Pückler-Muskau angelegten Branitzer Park. Darüber hinaus wurden weitere kleine Grünflächen in der Stadt angelegt und bereits bestehende Parks saniert. Denn den Cottbuser Stadtplanern war es wichtig zu zeigen, dass die Bundesgartenschau nicht nur in dem eigens dafür ausgewiesenen Gelände stattfand, sondern überall im ganzen Stadtgebiet präsent war.

Eine der vielen Attraktionen war der neue Wasserspielplatz im Eliaspark. 1902 entstand durch eine Stiftung des Kommerzienrates Elias dieser dreieinhalb Hektar große Park unter der Regie des Cottbuser Verschönerungsvereins. Wieder neu gestaltet wurde diese Anlage durch die BUGA 1995. Inmitten gepflegter Wiesenflächen unter schattenspendenden Bäumen entstanden neue Wegeführungen, schöne Spiel- und Sportanlagen und das Spielhaus als Treff für Kinder und Jugendliche.

Der Wasserspielplatz im Eliaspark war 1995 zur Bundesgartenschau in Cottbus angelegt worden und ist seither ein beliebtes Ziel für Familien mit Kindern. Seit 2014 ist der Spielplatz aus technischen Gründen trockengelegt. Die Holzkonstruktion gilt als marode. Eine Trockenlegung des Spielplatzes ist vor allem ein Problem, weil der Spielplatz zur Bundesgartenschau mit zweckgebundenen Fördermitteln gebaut wurde.